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Setzen Sie Ihre Flotte unter Strom!

Jetzt auf Elektromobilität umsteigen und einen wichtigen Beitrag zur Klimawende leisten.

Text: Anne Pohl, 15.02.2022

Rund zwei Drittel aller neu zugelassenen Kfz in Deutschland sind Dienstfahrzeuge. Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen künftig viel mehr Firmenwagen elektrisch angetrieben werden. Deshalb werden Unternehmer, die ihre Flotte an die Steckdose bringen wollen, großzügig unterstützt. Wir haben in die bundesdeutschen Fördertöpfe geschaut und verraten Ihnen, warum sich Elektromobilität auch für Ihr Unternehmen rechnet.

Elektroautos haben bei den Kosten die Nase vorn

Ein gängiges Vorurteil gegenüber Elektrofahrzeugen lautet, dass diese im Vergleich zu Verbrennern teurer seien. Der europäische Verband Transport & Environment (T&E) hat herausgefunden, dass das Gegenteil der Fall ist: Berechnet man die Gesamtkosten des Betriebs, also neben dem Kaufpreis auch Aufwendungen wie laufende Kosten, Steuern, Wartung und den Wiederverkaufswert (TCO=Total Cost of Ownership), haben vollelektrische Fahrzeuge im Vergleich zu Plug-in-Hybriden (HEV) und Dieselfahrzeugen laut T&E deutlich die Nase vorn (siehe Grafik). Im Segment der Oberklasse wäre ein Elektrofahrzeug dann neun Prozent günstiger als ein vergleichbares Dieselfahrzeug. Über vier Jahre gerechnet würde das eine Ersparnis von durchschnittlich mehr als 4000 Euro bedeuten.

© Transport & Environment

Der Staat hilft Unternehmern beim Umstieg auf Elektromobilität

Wie das Kraftfahrtbundesamt berichtete, waren 2021 bereits 42,9 Prozent aller deutschen Pkw-Neuzulassungen mit alternativen Antrieben ausgestattet, davon hatten 26 Prozent einen Elektroantrieb (Elektro/BEV, Plug-in, Brennstoffzelle). Der Anteil reiner Elektro-Pkw stieg um 103 Prozent und betrug 13,6 Prozent. Neben steuerlichen Vorteilen für Fahrer elektrischer Dienstwagen (bei BEV müssen nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden, bei Plug-in-Hybriden 0,5 Prozent) profitieren Elektro-Umsteiger derzeit auch von staatlichen Förderprogrammen und Zuschüssen, die den Wechsel erleichtern sollen.

Neue Kredite für nachhaltige Mobilität

Weil der Verkehrssektor eine zentrale Rolle bei der Klimawende spielt, unterstützt der Bund Unternehmen, Kommunen und Körperschaften mit einem neuen Förderangebot bei Investitionen in nachhaltige Mobilität. Bis zu 50 Mio. Euro Kredit mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren können mit dem neuen Investitionskredit „Nachhaltige Mobilität“ in der Standardvariante beantragt werden. Damit können Unternehmen zum Beispiel ihre Fahrzeugflotte auf Elektroantrieb umstellen und im gleichen Zug auch ihre Ladeinfrastruktur ausbauen.
Weitere Informationen zum Investitionskredit „Nachhaltige Mobilität“ finden Sie hier.

Mehr Geld für Elektroautos

Auch das KfW-Programm „Klimaschutzoffensive für den Mittelstand“ wurde kürzlich überarbeitet. Ab sofort kann es für Investitionen in Elektrofahrzeuge genutzt werden, zusammen mit dem Umweltbonus, der gesondert beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden muss. Übrigens: Bei diesem Programm bekommen Unternehmer:innen einen Klimaschutz-Zuschuss von 3 Prozent des Kreditbetrages, den sie nicht zurückzahlen müssen!
Mehr Infos zur „Klimaschutzoffensive für den Mittelstand“ gibt es bei der KfW, alles Wichtige zum Umweltbonus beim BAFA.

Neuwagenverkäufe 2020 in %, acea.auto

Der Bund bezuschusst Ladestationen

Nach dem erfolgreichen Wallbox-Programm für Privatleute kommen jetzt auch Unternehmen und Kommunen zum Zug: Mit dem neuen Zuschussprogramm, das seit Ende November 2021 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden kann, gibt es pro neu errichteter Ladestation einen Investitionszuschuss von 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten (Anschaffung, Anschluss und Montage). Der Zuschuss wird bei 900 Euro gedeckelt.
Damit Unternehmer:innen in den Genuss der Förderung kommen, muss der zum Laden genutzte Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen – zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder einen Stromliefervertrag mit Grünstrom (Stromtarif aus 100% erneuerbaren Energien | SMA Solar) . Wie bei vielen anderen Förderprogrammen muss auch hier der Zuschuss vor Beginn des Vorhabens beantragt werden.
Weitere Informationen zur Förderung und eine Liste der förderfähigen Ladestationen finden Sie unter www.kfw.de/441 (Unternehmen) bzw. www.kfw.de/439 (Kommunen).

© acea.auto

Umweltbonus und Innovationsprämie

Seit Mitte 2020 gibt es für alle, die sich ein Elektroauto anschaffen wollen, bis Ende 2022 zusätzlich zum Umweltbonus auch eine Innovationsprämie vom Bund. Für reine Elektroautos (BEV) gibt es bis zu 9000 Euro Förderung, für Plug-in-Hybride bis zu 6750 Euro. Für Plug-in-Hybriden sind die Anforderungen für die Förderung zum Jahresbeginn erhöht worden, sie dürfen jetzt nur noch höchstens 50 Gramm CO₂/km emittieren oder müssen eine rein elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern haben. Auf der Seite des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle (BAFA) finden Sie eine aktuelle Liste der förderfähigen Fahrzeuge.

Steuervorteile für E-Autos

Bis zum 31.12.2030 müssen Sie für neu zugelassene Elektroautos (BEV) zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer zahlen. Wenn innerhalb dieser Frist der Halter wechselt, gilt für den neuen Fahrzeughalter der noch verbleibende Zeitraum.
Wenn ein rein elektrisch betriebener Firmenwagen mit einem Bruttolistenpreis bis zu 60.000 Euro auch privat genutzt wird, müssen monatlich nur 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden. Für Plug-in-Hybride und Elektroautos mit einem höheren Bruttolistenpreis sind 0,5 Prozent zu versteuern. Übrigens sollen Plug-in-Hybrid-Modelle künftig laut Koalitionsvertrag nur noch von dieser Regelung profitieren könne, wenn das Fahrzeug mehr als 50 Prozent auf tatsächlich elektrisch betrieben wird. Die Zeiten, als sich im Kofferraum elektrischer Leasing-Rückläufer original verpackte Ladekabel fanden, dürften damit vorbei sein.

In der Europäischen Union wurden 2021 zwischen Januar und September 568.816 Elektroautos neu zugelassen, fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Quelle: statista

Verkauf der Treibhausgas-Quote

Besitzer von Elektrofahrzeugen können seit Anfang des Jahres 2022 ihre CO₂-Einsparungen in bares Geld verwandeln, indem sie diese zertifizieren lassen und dann an Mineralölkonzerne verkaufen, die unter die Treibhausgas-Quote fallen. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, die Ihnen gegen eine Beteiligung an der Prämie den Beantragungsaufwand abnehmen.

Die Förderdatenbank des Bundes

In der Förderdatenbank auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz finden Sie als Unternehmer:innen eine Vielzahl weiterer Fördermöglichkeiten, die Sie auf dem Weg zur Elektromobilität unterstützen. Neben Töpfen für bestimmte Anspruchsgruppen, wie dem Flottenaustauschprogramm Sozial & Mobil für Unternehmen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, finden sich auch zahlreiche regionale Angebote aus den Bundesländern.

Die Ladelösung von SMA: SMA EV-Charger 7.4 / 22

Der SMA EV-Charger ist die intelligente Schnittstelle zwischen Fotovoltaikanlage und Elektrofahrzeug. Mit ihm können Sie Ihr Elektrofahrzeug mit selbst erzeugtem Solarstrom laden – und dank der eingebauten Booster-Funktion sogar besonders schnell, wenn es mal darauf ankommt. Der SMA EV Charger ist in Neu- genauso wie Bestandsanlagen einsetzbar und dank seines fest angeschlossenen Ladekabels vom Typ 2 mit allen gängigen Elektrofahrzeugen kompatibel.

SMA JOIN: Ihr Stromtarif für die Energiewende

SMA JOIN ist der Stromtarif von SMA aus 100 Prozent erneuerbaren Energien, die überwiegend aus dezentralen Erzeugungsanlagen in Deutschland stammen. Mit SMA JOIN kann jeder unkompliziert seinen Teil zur Energiewende beitragen und auch noch CO2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Stromtarif sparen.

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© 2020 SMA Solar Technology AG.